AMAG First Rennsport - Erfolgsgeschichte

Engagiert, leidenschaftlich und mit viel Benzin im Blut

Grenzen überschreiten, sich am Limit bewegen und die physikalischen Gesetze eines Porsche Supersportlers erforschen.

Wer mit über200 Stundenkilometer in die Kurve fährt, muss sich auf sein Rennteam zu 100 Prozent verlassen können. Dabei zählen jede Sekunde und jeder Arbeitsschritt. Ein fundiertes Fachwissen, minutiöse Vorbereitung sowie ein eingespieltes Team sind hier ebenfalls ein Muss. Genau diese Kompetenzen und vor allem das Vertrauen hat sich das AMAG First Rennsport Team mit viel Liebe zum Detail über die letzten Jahre hart erarbeitet.


Wie alles begann

Der Anfang war nicht leicht. Im Gegenteil: Sich neben Topteams mit über 20 Jahren Erfahrung zu beweisen, war wohl eine der grössten Herausforderungen. In die erste Saison startete das AMAG First Rennsport Team 2014 mit zwei Fahrzeugen und knapp einer Handvoll Mechanikern. Ein harziger Start mit vielen Höhen und Tiefen lehrte das Team, das Positive aus den Rückschlägen mitzunehmen. Die unermüdliche Leistungsbereitschaft und der starke Wille zahlten sich schon bald aus, und so durfte die Crew ein Jahr später den hart erkämpften 4. Platz in der Teamwertung feiern.

Im Fokus standen 2015 nun der weitere Ausbau und unter der neuen Leitung von Heinz Schön eine solide Betreuung und Führung vor Ort. Die Saison 2016 wurde zu einem absoluten Erfolg und Meilenstein in der Geschichte des AMAG First Rennsport Teams. Getrieben von Begeisterung und viel Herzblut, erarbeitete es sich den langersehnten Respekt und schaffte es, die Aufmerksamkeit von Fahrern und anderen Teams auf sich zu lenken. Mit einem rasanten Zuwachs an Mitgliedern und unglaublichen 16 Fahrzeugen in der eigenen Box durfte das Team den stolzen 2. Rang in der Teamwertung feiern!

Mit Passion zur Perfektion

Heute, nur 3 Jahre nach dem «Startschuss», hat sich das AMAG First Rennsport Team verdoppelt und strebt den 1. Rang in der Teamwertung an. Mit der individuellen und umfassenden Fahrerbetreuung sowie dem vollständigen Fahrzeugservice inklusive Transport hat es sich einen Namen im Porsche Motorsport geschaffen. Loyalität, Motivation und «Hochleistungseinsatz» zeichnen ein Team aus, das es so kein zweites Mal gibt – mit dem Willen, ständig dazuzulernen und Schweizer Porsche Renngeschichte zu schreiben. Eins ist klar: Ausruhen gibt es nicht. Der Fokus liegt nun auf der Professionalisierung unseres Teams und natürlich auf der familiären Zusammengehörigkeit unserer Fahrer und Mechaniker.

Interview mit Heinz Schön - Leiter AMAG First Rennsport Team

Heinz Schön ist seit der Saison 2015 mit dabei und durchlebte mit seinemTeam Höhen und Tiefen. Dank seiner langjährigen Erfahrung im Alltag als Werkstattleiter und seines fundierten Fachwissens konnte das Team enorm viel profitieren und entwickelte sich zu einem soliden Partner auf der Rennstrecke.

Heinz, was begeistert dich an der Arbeit mit dem AMAG First RennsportTeam?
Als Erstes sicher die Atmosphäre auf dem Rennplatz und der Zusammenhaltdes Teams. Jede Strecke ist anders und ein neues, unvergessliches Erlebnis. Abends ist man hundemüde und kann fast nicht mehr. Doch dann ist da wieder diese Leidenschaft. Und unser Ehrgeiz, allen anderen davonzufahren und das Auto noch besser zu machen. Ausserdem reizt mich die Herausforderung von nicht Planbarem und Unvorhergesehenem, ebenso das Austesten von Grenzen.

Was war für euch als Team das schönste Erlebnis?
Davon gibt es nicht nur eines. Sicherlich, wenn wir am Ende eines Events unseren Sieger feiern dürfen. Aber selbstverständlich auch, wenn alles unbeschadet vonstattenging und sich niemand verletzt hat. Das Wichtigste für uns sind immer die zufriedenen Gesichter der Teilnehmer.

Und das Schlimmste?
Das Schlimmste für uns als Team ist es, wenn wir den Boxenstopp «versieben». Sprich: wenn das Team Mitschuld daran hat, dass Punkte verloren gehen und damit Plätze verschenkt werden. Um aufs Podest zu kommen, braucht es den Fahrer und das Team. Wenn der Erfolg wegen mangelhafter Arbeit des Teams ausbleibt, ist das für uns ein besonders schwerer Schlag.

Was sind eure grössten Herausforderungen?
Jede Strecke ist anders und hat ihre eigenen Herausforderungen, dasselbe gilt für die Fahrer. Hinzu kommen Wetterbedingungen und sicherlich auch unser rasches Wachstum. Die Koordination mit so vielen Teilnehmern verlangt eine enorm speditive Zusammenarbeit im Team und professionelle Mechaniker.

Welche Ziele und Visionen habt ihr für eure Zukunft?
Unsere Ziele sind hoch, und wir haben nie ausgelernt. Wir möchten zu den Topteams gehören und unsere Fahrer, ob Profi oder Amateur, ganz nach oben bringen. Wichtig ist uns auch die Betreuung neben der Rennstrecke. Bei uns hat man Spass ohne Ende, und das soll auch weiterhin so bleiben. Priis. ;o)

Was möchtest du abschliessend sagen?
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei unseren Mechanikern bedanken. Jeder Einzelne gibt sein Bestes und arbeitet mit viel handwerklichem Geschick. Leidenschaft pur und Herzblut sind überall spürbar und begleiten den super Einsatz von früh morgens bis spät abends. Ein grosses Dankeschön an alle!